Indische Gerichte aus Alpnachstad





"Dabba" nachhaltige Innovation in Zeiten von COVID



Seit drei Jahren kocht Garima Goel original indische Gerichte. Aufgrund des Lockdowns suchte sie nach einer Lösung, wie ihr hausgemachtes Essen einfacher zu den Kunden kommt, die im Büro sitzen und kein Restaurant besuchen dürfen. Gleichzeitig missfällt ihr Einweggeschirr und der damit verbundene Papier- und Plastikabfall. Aber in Indien gibt es ja schon die Lösung dafür: die "Dabba", eine zweistöckige Edelstahlbox, die das Essen warmhält und wieder verwendbar ist. Bekannt ist diese vor allem in Mumbai. Mit der "Dabba" kann Garima Goel ihre frischen und gesunden indischen Gerichte nachhaltig verpacken.





Garima’s Tag beginnt mit dem Kochen des Menus für ihre Kunden. Gemüse kauft sie immer lokal ein. Gewürze und Gewürzmischungen liegen ihr besonders am Herzen: sie stellt diese selber her und überlegt genau, welche Gewürze zu welchem Gemüse ideal passt und gesund ist. Ihre Firma heisst daher auch Spicelish (www.spicelish.com), zusammengesetzt aus «spice» (Gewürz) und "relish" (geniessen).


Garima kocht täglich ein vegetarisches oder veganes Menu. Die Auswahl versendet sie jeweils am Sonntag via Whatsapp- und Signal-Gruppe für die folgende Woche. Die Menus können in der "Dabba" von 11 Uhr mittags an oder bis 18h abends in Alpnachstad abgeholt werden.


Auch die Unterstützung der indischen Bauern, die Gewürze anpflanzen, ist Garima wichtig. Sie kauft die rohen Gewürze direkt von kleinen Bauernbetrieben in den Nilgiri Bergen in Südindien. Garima sagt: "Ich möchte die Bauern unterstützen, indem ich ihnen einen fairen Preis für ihre harte Arbeit bezahle", während sie gerade Kurkuma am Mahlen ist für das aktuelle Menu. Garima macht die Gewürze jeden Tag neu, da Frische ihr absolut wichtig ist. Sie lächelt, während der Duft des heutigen Menus die Küche erfüllt.


Bildlegende:

Hansruedi Wyler, Daniela Wyler and Florian Eggli holen ihre "Dabba" ab. Garima Goel, die Köchin, ist ganz rechts im Bild.